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01.11.17

Holger Wollny ist Deutscher Meister – José Molero-Membrilla holt Bronze

Der Sturm, der über den Norden fegte, blieb den Marathonläufern bei den Deutschen Meisterschaften in Frankfurt zwar erspart, doch auch durch die hessische Metropole wehte bei den nationalen Titelkämpfen im Rahmen des 36. Frankfurt-Marathons ein heftiger Wind, der vielen Athleten die persönlichen Rennplanung und die Bestzeitambitionen durcheinanderwirbelte.

Nicht ganz seine Wunschzeit, aber dennoch seine Traumplatzierung erreichte auf der der 42,195 km langen Strecke am Main Holger Wollny vom SV Fortuna Bösdorf. Der 45-jährige rannte 2:38:41 Stunden als neuer Deutscher Meister der Klasse M 45 ins Ziel. Der Sieger des Flensburg-Marathons überzeugte mit einem starken Marathon und ließ sich auch von den rauen Bedingungen nicht bremsen. „Das war absolut kein Bestzeitwetter und richtig mies mit den starken Böen, aber ich bin megahappy mit dem Titel“, freute sich Holger Wollny bei der Siegerehrung.

Die einzige weitere DM-Medaille für einen SHLV-Athleten blieb dieses Mal der dritte Platz von José Molero-Membrilla in der Altersklasse M 75. Der 76-jährige Routinier vom Borener SV erreichte das Ziel in der Frankfurter Festhalle nach 4:28:00 Stunden und ließ so nur zwei Altersgenossen in der Meisterschaftswertung früher ins Ziel laufen.

Für seine Vereinskameraden aus der M50/55-Crew des Borener SV riss dagegen die kleine Erfolgsserie mit Silber- und Bronzemedaillen in den Einzel- und Teamwertungen von 2015 und 2016. Michael Wittig lief in Frankfurt erneut einen starken Marathon und erreichte nach 2:44:25 Stunden das Ziel auf dem 81. Platz der Gesamtwertung der Deutschen Meisterschaften. In der Meisterschaftswertung der Klasse M 50 fehlten dem Vorjahresdritten am Ende weniger als zwei Minuten zur Wiederholung eines Medaillenplatzes. So musste sich Wittig dieses Mal mit dem fünften Platz in einem stark besetzten Feld begnügen. In der Teamwertung verfehlte das Borener M50/55-Team ebenfalls eine erneut Mannschaftsmedaille und landete mit der Gesamtzeit von 9:30:58 Stunden auf dem undankbaren vierten Platz. Der gewohnt zuverlässige Routinier Jürgen Clausen lief nach 3:18:23 Stunden als 23. der Klasse M 55. Bernd Lorenzen, der den verletzten Michael Stoll, ersetzte gab in 3:28:10 Stunden als 29. der Klasse M 55 ein starkes Marathondebüt und komplettierte das Trio. (npb)