Das „Schutzkonzept des Deutschen Leichtathletik-Verbandes zur Prävention und Intervention im Zusammenhang mit interpersonaler Gewalt“ wurde umfassend weiterentwickelt und ist hier veröffentlicht.
Ziel der Überarbeitung war es, die Präventions- und Interventionsarbeit gegen interpersonale Gewalt im Verband weiter zu stärken und an aktuelle Anforderungen anzupassen. Das Schutzkonzept berücksichtigt nun ausdrücklich folgende Gewaltformen:
- physische Gewalt
- seelische Gewalt
- sexualisierte Gewalt
- Vernachlässigung
- sowie Diskriminierung, Rassismus und Ausgrenzung
Letztere werden vom DLV nun ausdrücklich als eigenständige Gewaltform benannt.
Grundlage für die Weiterentwicklung war ein intensiver fachlicher Austausch mit Kolleginnen und Kollegen aus Leistungssport und Verbandsarbeit. Beteiligt waren unter anderem Athlet*innen, Trainer*innen, Athletensprecher, Bundesstützpunktleitende, Verbandsärzte, Sportpsycholog*innen, Physiotherapeut*innen sowie Mitarbeitende der DLV-Geschäftsstelle.
Eine wichtige Neuerung betrifft zudem den Umgang mit Meldungen: Die Strukturen für Betroffene und Hinweisgeber wurden gezielt weiterentwickelt. Das DLV‑Interventionsteam, das über eingehende Fälle berät und das weitere Vorgehen festlegt, wurde erweitert. Neben den bisherigen Ansprechpersonen gehören nun auch eine Sportpsychologin sowie ein Verbandsarzt zum Team, um Fälle noch umfassender bewerten und Betroffene bestmöglich unterstützen zu können.
Weitere Informationen finden Sie hier:
👉 Das vollständige Schutzkonzept finden Sie hier
👉 Die Ansprechpersonen sowie alternative Anlaufstellen finden Sie hier
👉 Das Schutzkonzept kurz und knapp erklärt finden Sie hier
👉 Fragen und Antworten finden Sie hier
Abschließend weisen wir auf unsere Kampagnenunterlagen „Schutz gegen Gewalt“ hin:









